Bibliografie

Quellen

Die Literatur hinter jeder Prognose auf Zodified.

Astrologie ist eine zweitausend Jahre alte schriftliche Tradition. AIstra Lumina arbeitet in dieser Tradition: nicht durch Raten, sondern durch das Stützen auf bestimmte Autoren, die geprägt haben, wie die Symbole heute gedeutet werden. Wir nennen sie ausdrücklich, damit du sie selbst lesen kannst.

Für jedes Buch verlinken wir, wo möglich, den Wikipedia-Artikel. Für Werkzeuge und Daten verlinken wir auf enzyklopädische Referenzen, nicht auf Anbieter-Websites.

Klassische westliche Astrologie

  1. Tetrabiblos — Claudius Ptolemy (c. 150 CE)

    Der Saattext der westlichen Astrologie. Von hier behalten wir die sorgfältige Struktur „Planet — im Aspekt — im Haus“: eine astrologische Aussage ist keine Stimmung, sondern eine logische Beziehung zwischen bestimmten Dingen an bestimmten Orten.

  2. Christian Astrology — William Lilly (1647)

    Das ausführlichste erhaltene Handbuch der horaren Astrologie. Von Lilly nehmen wir die Disziplin, eine Karte Symbol für Symbol zu lesen, nicht als vage Stimmung.

  3. Anthology — Vettius Valens (c. 175 CE)

    Das Notizbuch eines hellenistischen praktizierenden Astrologen mit hunderten Fallbeispielen. Von Valens behalten wir das Gefühl, dass Astrologie ein durch Anwendung verfeinertes Handwerk ist, keine geschlossene Lehre.

  4. Astronomica — Marcus Manilius (c. 30 CE)

    Ein lateinisches Gedicht aus der frühen Römerzeit, das den Tierkreis systematisiert. Beleg dafür, dass das symbolische Vokabular, das AIstra spricht, über zweitausend Jahre alt ist.

  5. The New Manual of Astrology — Sepharial (Walter Gorn Old) (1898)

    Eine klare englischsprachige Zusammenfassung der klassischen Lehre aus dem späten 19. Jahrhundert, für den normalen Leser geschrieben. Hilfreich, um zu prüfen, welche Regeln intakt vom Griechischen ins moderne Regal gelangten.

  6. How to Judge a Nativity — Alan Leo (1903)

    Das Buch, das die Natalastrologie im englischsprachigen Raum populär gemacht hat. Von Leo stammt die alltägliche Sonnenzeichen-Lektüre, die du auf jeder Horoskopseite findest — auch auf unserer.

Moderne psychologische Astrologie

  1. Synchronicity: An Acausal Connecting Principle — Carl Gustav Jung (1952)

    Warum fühlt sich symbolisches Lesen überhaupt bedeutsam an? Jungs Antwort — dass die Psyche innere und äußere Ereignisse zu Mustern verbindet, die der rationale Geist nicht ignorieren kann — ist der philosophische Boden unter der modernen Astrologie.

  2. The Astrology of Personality — Dane Rudhyar (1936)

    Der Wendepunkt, an dem die Astrologie des 20. Jahrhunderts aufhörte, Ereignisse vorherzusagen, und anfing, die Architektur einer Persönlichkeit zu beschreiben. AIstra steht auf Rudhyars Seite dieser Weggabelung.

  3. Saturn: A New Look at an Old Devil — Liz Greene (1976)

    Was die klassische Astrologie als Planeten des Unglücks sah, liest Greene als Figur der notwendigen Grenze und erarbeiteten Reife. Von „Saturn“ nehmen wir den modernen psychologischen Ton der langsamen Planeten.

  4. The Astrology of Fate — Liz Greene (1984)

    Ein langer Essay darüber, ob die Karte freie Wahl oder vorbestimmte Handlung beschreibt. AIstra übernimmt Greenes mittlere Position: die Muster sind real, die Wahl innerhalb der Muster auch.

  5. Astrology, Psychology, and the Four Elements — Stephen Arroyo (1975)

    Die klarste moderne Karte von Feuer–Erde–Luft–Wasser als vier Weisen, in der Welt zu sein. Das Element eines Sternzeichens auf Zodified trägt fast immer Arroyos Rahmen.

  6. The Twelve Houses — Howard Sasportas (1985)

    Zwölf Essays — einer je astrologischem Haus — verbinden klassische Bedeutung mit psychologischer Lektüre. Unsere Formulierung „die Ereignisse der Woche fallen in dein n-tes Haus“ kommt direkt von Sasportas.

Astronomische Daten und Referenzen

  1. Swiss Ephemeris (1997 → ongoing)

    Die hochpräzise Ephemeriden-Bibliothek, die AIstra benutzt, um zu wissen, wo jeder Planet tatsächlich steht. Dieselbe Bibliothek, auf die professionelle Astrolog:innen und akademische Astronom:innen sich stützen; kalibriert gegen die JPL-Serie unten.

  2. JPL DE431 — Planetary and Lunar Ephemerides — NASA Jet Propulsion Laboratory (2013)

    NASAs langreichweitige numerische Integration des Sonnensystems, präzise von ca. 13 200 v. Chr. bis 17 191 n. Chr. Swiss Ephemeris komprimiert sie in kompakte Dateien; alles Astronomische, das AIstra schreibt, geht letztlich auf diese Quelle zurück.

  3. Wikidata + Wikimedia Commons — Wikimedia Foundation (2012 → ongoing)

    Woher die Geburtsdaten und kurzen Biografien der „Berühmte Personen pro Sternzeichen“-Blöcke kommen, plus die Creative-Commons-Fotos auf diesen Karten. Vollständige Atribution auf der Bildnachweise-Seite.

Eine Anmerkung dazu, was fehlt

Diese Liste ist der Arbeitskern, nicht die Grenze. Hellenistische, arabische und Renaissance-Astrologie haben hunderte Texte; die moderne Astrologie weitere hunderte. Hier stehen die Bücher, auf die sich AIstra Tag für Tag wirklich stützt. Wenn du eine Ergänzung vorschlagen möchtest, schreib uns über das Kontaktformular.

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